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Calf'Atelier : SCHIFFBAU

 

Geschischte :

Früher war die ILL schiffbar und 18 meter lang ILLNACHE fuhren zwischen Colmar und Strasbourg von Ladhof zu Ladhof beladen mit Getreide, Wein und Fische.
Diese Schiffe nannte man auch WEIDLINGE, DREIBORD…Sie fuhren mit der Strömung.und gegend die Strömung.
Auf dem Rhein waren die Schiffe größer, SCHNIECKE oder LAUTERTANNE genannt.

Sogar Holz, in Flosse bis 300 meter lang gebunden, ist von den Vogesen oder von dem Scharzwald getrieben worden, um dann herunter geschifft worden über den Rhein in Rotterdam verkauft worden.

An der Ill entlang haben sich früher die Schiffbauer niedergelassen zum Beispiel in Illhäeusern, Rathsamhausen, Ehnwihr, Ebersmunster, Kogenheim, Benfeld, Erstein, Illkirch, Wantzenau…

Bis 1945 gab es im Elsass eine Prüfung des Handwerks " Schiffbauer" ausgehändigt vom Schiffbaumeister.

Einer der letzte Kahnbauer :

Patrick UNTERSTOCK hat dieses Handwerk bei einem alten Fachmann gelernt. Um ein traditionnelles Holzkahn zu bauen, benutzt man Tannen- oder Kieferbretter. Die riesiegen Baumstämme die er für seine Kâhne braucht, sucht Patrick UNTERSTOCK selbst in den Vogesen oder im Hagenauer Wald aus. Sie werden im Mondlichabgehauen, wenn sich am wenigsten Saft im Stamm befindet. Die Baumstämme kommen in eine Sägmühle und werden in Brettern geschnitten. Die müssen dann 4 bis 5 Jahre trocknen. Erst dann kann man dann ein Kahn zusammenbauen. Neben dem Holz braucht man auch Schiffnägel, Eichenes Krummholz, Bretter, Moos, Tintenbeere, Hacken usw…

Patrick UNTERSTOCK braucht ungefär eine Woche um so ein Holzkahn zu bauen. Aber Werkstoff wird immer seltener und es wird deshalb immer schwieriger solche Kähne zu bauen,darum

HOLZKÄHNE nur auf BESTELLUNG.